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Der Deutsche Wachtelhund -Geschichte

Hunde, die im Wesen und Aussehen dem Deutschen Wachtelhund ähneln, soll es schon seit Jahrhunderten gegeben haben. Der Name „Wachtelhund“ tauchte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder in Publikationen und Dokumenten auf und ist somit historisch zu belegen. Der Wachtelhund ist Vorfahr der Jagdhunderassen Münsterländer, Deutsch Langhaar und Deutsch Drahthaar. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Wachtelhunde immer seltener, da englische Jagdhunde modern wurden und den Wachtelhund verdrängten.

Im Jahr 1903, am Hubertustag, wurde von 18 Rasse-Liebhabern der „Wachtelhundeclub“ gegründet, welcher bis heute unter dem Namen „Verein für Deutsche Wachtelhunde e.V. 1903“ besteht.

Stammvater der Rasse war „Lord Augusta 1834 L“, der aus Oberbayern kam. Die Reinzucht begann mit einigen dazu passenden Hündinnen. Zuerst kamen nur weißbraune (teilweise mit „Brand“) und braune Hunde, durch die Hündin „Baby auf der Schanze 1838 “ kam die Braunschimmelfarbe hinzu.

Der aus dem Pfälzer Wald stammende Förster Rudolf Frieß engagierte sich für die Zucht und Erhaltung der Jagdhunderasse. Er ist auch als „Wachtelvater“ bekannt. Durch den „Wachtelhundeclub“ wurden Rassestandards festgelegt. Trotz der kleinen Basis an Wachtelhunden, auch die „zehn Patriarchen“ genannt, wurde eine strenge Zuchtauswahl getroffen. R. Frieß veranlasste die getrennte Zucht von Farbschlägen (Braun und Braunschimmel).

Der Deutsche Wachtelhund ist ein Hund von Jägern für Jäger, weshalb die Welpen auch heute noch fast ausschließlich an Förster und Jäger abgegeben werden. Innerhalb Deutschlands ist der Deutsche Wachtelhund sehr beliebt, ist aber über die Grenzen Deutschlands hinaus eher unbekannt. 

Quellen: https://www.wachtelhund.de/; https://www.edogs.de/magazin/hunderassen/deutscher-wachtelhund/; https://www.hunde-fan.de/hunderassen/deutscher-wachtelhund/; https://www.hopfenhof.de/index.php/wachtelhund/rassestandard-dw#beschreibung

Der Deutsche Wachtelhund - Wesen und Charakter

Der Deutsche Wachtelhund ist ein kleiner „Workoholic“, ein Arbeitstier, welcher die Bewegung an der frischen Luft und in freier Natur braucht. Er ist lebhaft, jagdlich sehr passioniert, anpassungsfähig und sehr gelehrig. Seine Aufgaben als Jagdgebrauchshund erfüllt er durch seine feine Nase, mit der er jeder Spur folgt und jedes Wild aufstöbert. Der Deutsche Wachtelhund ist mit starkem Finderwillen ausgestattet, so gibt er zuverlässig Spurlaute. Daneben ist er bring- und wasserfreudig, weshalb der Deutsche Wachtelhund auch gern bei der Wassergeflügeljagd eingesetzt wird. Bei ihrer Tätigkeit sind Wachtelhunde selbstständig und legen oft weite Strecken zurück, kehren aber nach 20 bis 40 Minuten immer zu ihrer Bezugsperson zurück. Der Deutsche Wachtelhund ist also ein vielseitiger Jagdgebrauchshund.

Jagdlich befriedigte Tiere sind gutmütige, freundliche, ruhige und sehr soziale Tiere, die sich in ihrem „Rudel“ – der Familie – wunderbar eingliedern. Das Zusammenleben mit Kindern ist unproblematisch, da DW bei ausreichend Auslastung keine Aggressionen zeigen.

Quellen: https://www.wachtelhund.de/; https://www.edogs.de/magazin/hunderassen/deutscher-wachtelhund/; https://www.hunde-fan.de/hunderassen/deutscher-wachtelhund/; https://www.hopfenhof.de/index.php/wachtelhund/rassestandard-dw#beschreibung