Jagdleidenschaft

Über mich

Liebe Freunde des Deutschen Wachtelhundes, ich möchte mich kurz vorstellen:

Mein Name ist Thomas Merx, ich bin passionierter Jäger seit 1995. Mit der Familientradition verbunden, führte ich das Lebenswerk meines Vaters fort. Schon in Kindheitstagen war es mir vergönnt, meinen Vater und seine Jagdfreunde beim abendlichen Ansitz oder bei Drückjagden als Hundeführer zu begleiten. Angetrieben durch die Verbundenheit zur heimischen Natur und der Liebe zum Wild, wurde in mir auch der Wunsch geweckt, Jäger zu werden. 

Erste Erfahrungen mit Jaghunden sammelte ich mit den deutschen Jagdterriern meines Vaters. Leider war es eher selten, dass einer der Terrier einen natürlichen Tod fand. Nach viel Kraft und Zeit, die wir in die Hunde investierten und am Ende unsere vierbeinigen Jagdfreunde beim Abblasen der Jagd nicht mehr bei uns hatten, stand für mich fest: ich möchte es mit einer anderen Rasse probieren. Ein glücklicher Umstand ließ mich auf die Rasse der Deutschen Wachtelhunde aufmerksam werden. Dabei war es ein Jagdfreund meines Vaters, ein Forstarbeiter aus dem Nachbardorf, der eine braune Wachtelhündin bei sich führte. Ein erstes Feuer wurde erweckt. 

1995 war es soweit: Kira von Rustens, eine schimmelfarbige Deutsche Wachtelhündin, zog bei uns ein und ließ einen kleinen Lebenstraum wahr werden. Schon von Welpenbeinen an, zeichnete sich ab, hier wächst ein vielseitiger und arbeitsfreudiger Jagdhund heran. 14 Jahre lang war Kira mein treuer Jagdbegleiter. Im betagten Alter von Kira entschlossen wir uns, eine neue Wachtelhündin im Kreise der Familie zu begrüßen: die Wahl traf auf Svenja von Pohlitz. Eine Seele von Hund bereicherte nun unseren Alltag. Neben dem unangefochtenen jagdlichen Interesse, welches Svenja zeigte, fand sie ihren besonders Platz im Herzen unserer heranwachsenden Kinder. Auch Svenja war 14 Jahre lang mein passionierter Jagdfreund. Mit dem Feststellen einer unheilbaren Krankheit, entschlossen wir uns zum wiederholten Male die Suche nach einer neuen Wachtelhündin aufzunehmen. Kurzentschlossen fiel die Wahl auf Merle vom Thelehaus. Schon seit längerer Zeit liebäugelte ich mit einem Hund aus diesem leistungsstarken Zwinger. Besonders ihre herausragende Abstammung, die tigerfarbene Zeichnung und ihre aufgeschlossene Art machten uns die Entscheidung leicht. 

Hierbei ist es gleichermaßen das Werk meiner Frau, unsere Hündin Merle zu dem Hund zu machen, welche sie nun schlussendlich ist. Ihre jagdlichen Anlagen konnte sie bei der Jugendprüfung mit dem 2. Preis unter Beweis stellen. Nach 30 Jahren Erfahrungen mit der Rasse des Deutschen Wachtelhundes und der für mich perfekten Hündin, traf ich im Jahr 2021 die Entscheidung einen weiteren Lebenstraum in Erfüllung gehen zu lassen, ich möchte eine eigene Zucht beginnen. Und hier sind wir nun...

 


Über den Zwingernamen "vom Königsthal"

Das Königsthal ist ein forst- und landwirtschaftlich genutzter Landstrich im Landkreis Nordhausen in Thüringen. Als sogenannter "Weiler" von Bleicherode wurde das Königsthal im Jahr 1182 erstmals urkundlich erwähnt. (Ein Weiler ist eine Wohnsiedlung, die nur aus wenigen Gebäuden besteht).  Topographisch befindet sich das Königsthal südöstlich von Friedrichsthal und nördlich von Kehmstedt. Im 18. Jahrhundert wurde das Königsthaler Forsthaus erbaut. Die Oberförsterei Königsthal als herrschaftlicher Verwaltungssitz mit Nebengebäude und kleinem Park bildete bis 1928 einen Forstgutsbezirk. Besonders durch die Kultivierung von massiven Eichenbeständen erlangte die Försterei überregionale Bekanntheit. Im Jahr 1934 wurde die Oberförsterei von Königsthal nach Bleicherode verlegt. Nach den Schrecken des 2. Weltkrieges ist die ehemalige Oberförsterei als Jagdschule genutzt worden. Später erfolgte die Umnutzung zur "POS Königsthal". Seitdem ist der Glanz des Forsthauses verloren. 

Das Königsthal schmiegt sich landschaftlich einzigartig in die südliche Vorharzregion ein. Vom Plateau des nahegelegenen Himbeerkopfes ist bei gutem Wetter das Kyffhäuserdenkmal und der Fernsehturm auf dem Kulpenberg zu sehen. Ebenfalls ist der höchste Berg Mitteldeutschlands, der im Harz gelegene Brocken, bei entsprechender Witterung vom Säulenberg erkennbar. Durch diese landschaftliche Vielfalt ist ein Spaziergang durch die Natur immer eine Empfehlung.

Warum der Zwinger "vom Königsthal" heißt?

Inspiriert durch viele jagdliche Eindrücke meiner Kindheit und dem Glück das Jagdrevier Friedrichsthal, welches das Königsthal inkludiert, zu pachten, war es für mich selbstverständlich den Zwingernamen nach diesem schönen Fleckchen Erde zu bennenen. Ein weiterer bezeichnender Punkt meienr jagdlichen Laufbahn war die Errichtung eines Damwild-Gatters im Königsthal im Jahr 1981, welche ich als Jugendlicher miterleben durfte. Bis heute ist das Damwild im Königsthal beheimatet, was auf die damalige Errichtung des Damwild-Gatters zurückzuführen ist.

Svenja von Pohlitz

Mein erster Keiler mit Kira von Rustens.